Stavenhagen, viel Herz und wenig Regen Laut Deutschen Wetterdienst zählt der kleine Ort Stavenhagen zu den Regionen Deutschlands mit dem geringsten Niederschlag.

Dafür liegt die Gemeinde jedoch im Herzen einer atemberaubenden Landschaft umgeben von Natur, Wäldern und natürlich den malerischen Seen der Mecklenburgischen Seenplatte.

Überschaubar ist die kleine Gemeinde. Mit ihren rund 5500 Einwohnern ist sie jedoch der ideale Ausgangspunkt für weitere Erkundungen in der Region und der perfekte Urlaubsort für alle, die naturverbunden und nachhaltig ihre freien Tage verbringen möchten. So klein wie möglich, so groß wie nötig könnte das Motto der bezaubernden kleinen Ortschaft lauten, denn es fehlt dem Besucher wirklich an nichts.

Die herrliche Natur lädt zum Wandern, Radfahren oder einfach nur zum Entspannen ein. Herrliche Seen und traumhafte Wälder prägen das Umland. Viele seltene Tier- und Pflanzenarten sind hier beheimatet und warten darauf, von ihren Besuchern entdeckt zu werden. Ein besonderes Erlebnis bietet auch ein Ausflug zu dem am Stadtrand gelegenen Tierpark Ivenacker Eichen, der fabelhaft in die natürliche Landschaft integriert wurde.

Die Geschichte der kleinen Stadt reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als sie im Jahre 1230 erstmals als „Stovenhage“ urkundlich erwähnt wurde. Nur 34 Jahre später wurde Stavenhagen das Stadtrecht verliehen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt fast vollständig zerstört. Kaum hatte man sich von diesem Schock erholt, setzten zwei Großbränden in den Jahren 1727 und 1746 der Stadt erneut schwer zu. Ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts siedelten sich auch viele Juden hier an. Ihr Friedhof wurde jedoch später von den Nationalsozialisten dem Erdboden gleichgemacht und ihre Synagoge zu einer Tischlerei umfunktioniert. Nach der Wiedervereinigung wurde der Stadtkern aufwändig saniert und erstrahlt in neuem und charmantem Glanz.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen das Schloss Stavenhagen aus dem Jahre 1740 und die Stadtkirche, die im Jahre 1782 erbaut wurde. Sie beherbergt eine prächtige Orgel, errichtet von dem berühmten Meister Friedrich Hermann Lütkemüller. Das Geburtshaus des bedeutenden Dichters und Schriftstellers Fritz Reuter dient heute als Literaturmuseum.


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